Der Einstieg ins Dampfen war nie so leicht

Nach längerer Zeit habe ich mich entschlossen den aktuellen Markt der Dampfgeräte zu evalurieren. Hierbei stellte ich fest, das der Einstieg in das Thema E-Zigarette eigentlich noch nie so einfach war. Punkt Eins wäre der Preis. Als ich mein erstes Starter-Set und die ersten Liquids gekauft hatte gab ich gut und gerne 100 € aus. Heute reichen bereits 40 – 60 € aus, um einen Akkuträger, einen Verdampfer und Liquids zu erhalten, mit denen man durchaus seine erste Dampfwoche überstehen kann.

Während mein Starter-Set damals kaum gereicht hat, um über den kompletten Tag zu kommen mit 700 – 1100 mAh haben die heutigen Akkuträger meist bereits 2500 mAh und mehr. Damit kommt man in der Regel locker über den Tag. Auch wenn ich bedenke wie „nervend“ das Befüllen der Tanks bei der Ego-B war, hat man es heute wesentlich leichter. Auch die Vielfalt der Verdampfer und Akkuträger ermöglicht es einem Einsteiger das perfekte Gerät zu finden. Aber kann natürlich auch erst einmal etwas fordernd sein.

Der Einstieg ins Dampfen: Damals und Heute

Früher als es nur eine geringe Auswahl an „guten“ Gerät gab hatte man meist Akkus, die gerade mal einen halben Tag gereicht haben, wenn man wenig dampfte. Ich kann mich noch entsinnen, wie ich meine Dampftasche mit zwei bis drei Ersatzakkus immer mit auf Arbeit geschleppt habe. Heute hat man einen Akkuträger, der locker flockig einen Arbeitstag (8 Stunden) hält und auch noch danach vermutlich funktioniert. Natürlich abhängig davon, welchen Verdampfer man benutzt. Die Verdampfer haben sich ebenfalls weit entwickelt, nicht nur die verschiedenen Verdampfer-Arten, sondern auch die Qualität von fertigen Verdampferköpfen. Denn 2011 war es meist so, dass man das perfekte Dampferlebnis mit Selbstgewickelten Verdampfern erhalten hat. Heute kann man getrost auch fertige Verdampfer kaufen und diese nutzen. Denn je nach persönlicher Begabung sind diese genauso gut oder gar besser als ein selbstgewickelter Verdampfer. Es ist vor allem auch weniger nervend.

Warum komme ich zu meinem Fazit?

Nun ganz einfach, rein aus Interesse kaufte ich mir ein „heutiges“ Starter-Set inklusive 3 Liquids. Ein Joyetech Cuboid Mini mit dem passenden Tank und vier Verdampferköpfen. Dies passt zwar nicht ganz in mein Vorhaben mit dem Dampfen aufzuhören aber ich war Neugierig. Abgesehen von meiner Überraschung der einfachen Bedienung, die ausführlich in der Anleitung beschrieben ist und das auf Deutsch, wollte ich es am Anfang komplizierter machen, als es ist. Ich suchte den Einfüllpunkt und Luftkontrolle etc. alle Dinge, die man so an „modernen“ Verdampfern normerlweise findet. Sie gab es aber nicht. Man schraubt einfacher die TopCap ab und einen der Verdampferköpfe auf. Tröpfelt ein bis drei Tropfen Liquid in den Verdampfer von oben und befüllt den Tank. Anschließend schraubt man die TopCap mit Verdampfer wieder auf den Tank auf und fertig ist das Dampfgerät.

Das einzige was für Einsteiger hier kompliziert sein dürfte, ist die Bedienung des Akkuträgers aber hier gibt es viele hilfreiche Videos auf Youtube und auch die Anleitung erklärt die Bedienung des Akkuträgers ausführlich.

Dennoch gilt weiterhin am Besten ist es nach wie vor komplett mit dem Rauchen aufzuhören und das Dampfen irgendwann ebenfalls einzustellen. Der Weg vom Dampfen zum „Nichtraucher“ ist aus meiner Sicht aber ein leichterer als der Weg vom Raucher zum Nichtraucher. Auch wenn ich nach wie vor Dampfer bin aber dennoch kein Problem damit habe auch mal einen Tag oder zwei ohne Dampfgerät auszukommen.